raptisth photography

raptis thanassis - photo works

PORTRAITS Sign In or Register to add photos

Thessaloniki 2011- (EN/DE) '... He shoots unfamiliar, intimate portraits, places them on a neutral field and with the juxtaposition of the framed photo, undermines the established way of viewing, commenting on the economic, social, ideological, political, cultural context, through which they were born and by which they exist. Through his photographic aperture strips paternalistic morality of the bourgeoisie....' Er fotografiert sonderbare, vertraute Portrats und stellt sie in einen neutralen Raum. Mit der Nebeneinanderstellung seiner eigenen Fotografie untergrabt er die klassische Sichtweise und kommentiert den wirtschaftlichen, sozialen, ideologischen, politischen und kulturellen Kontext, durch den sie entstanden sind und durch den sie existieren. Durch die fotografische Trennwand entlarvt er die paternalistische Ethik der Bourgeoisie. Mit dem unerwartet abstoaendem Bild, nachdracklich eingefasst in einen Bilderrahmen, wo gemast der bargerlichen asthetik eine Blumenvase, eine Landschaft und ein Seestack stehen warden, kombiniert mit den ausdruckslosen Gesichtern die abgebildet sind, verstarkt er mit gegensatzlichen Kopplungen sein kanstlerisches Missfallen. Er erreicht dies, indem er die veraltete Ethik der Bourgeoisie angreift und untergr?bt ihre taglichen Tatigkeiten im sozialen Leben und die Normen bzw. Regeln der b?rgerlichen, ?sthetischen R?ckmeldungen. Seine destruktiven Portrats zweifeln die konventionellen Grenzen des Wirklichen, des Unbedeutenden, des Ziellosen an und bedeuten den Anfang einer Suche nach einem Raum hinter oder unter den Phanomenen. Somit schlagt er eine Abkopplung von der konventionellen Realitat vor. Die Gesichter als Spiegelbild des modernen, heuchlerischen Bargertums sind in sich selbst gefangen und trage und prasentieren sich leer und ohne Substanz. Sie sind Teil eines fotografischen Kommentars aber Selbsterweckung, sinnliche Aufmerksamkeit und geistige Klarheit, dessen Ziel es ist, die innerliche Sehkraft der Zuschauer zu scharfen um damit die bargerliche Heuchelei, das Vorzeigen der Identitat, die Selbstwahrnehmung und Selbstbestimmung, die im Rahmen der sozialen Vereinbarungen entstanden sind, zu staren. Er benutzt das Bild im Bild, um eine unvertraute Verschanerung zu erstellen, die Mitschuld am Abscheulichen zu verschweigen. Er isoliert und grenzt seine primitiven, wagemutigen Thematiken aus und erforscht somit das Unsagbare der konventionellen Darstellungen. Seine vertrauten Portrats werden zu unvertrauten durch den Ekel, den sie hervorrufen aufgrund ihrer sentimentalen und intellektuellen Not gegen das abscheuliche Bildnis im Bild zu reagieren. Raptis besteht nicht auf die Umst?nde, er bleibt nicht nur auf die Oberflache der Formen sitzen. Er benutzt die Linse als ein Mittel zum Denken, als einen Vermittler, der in der Lage ist, die empirische Aufsicht des Sinns und des Intellekts in Beziehung zu bringen, als einen Vermittler zwischen den empirischen Fakten der sozialen Kritik und der psychografischen Auslegung. Maria Keranidou Kunsthistorikerin / Kuratorin
0
0
0
0
0
 
1 - 5 of 5 Photos
Rss_feed